U15-1 – Ligaspiele 6+7

Am Mittwoch vergangene Woche hatten wir die Sander Jungs in Grafenrheinfeld zu Gast. Kurz vor
einem Abstiegsplatz stehend, erwarteten wir an und für sich kein großes Aufbäumen. Aber weit
gefehlt Herr Oberförster. Die Truppe aus dem bekannten Weinort setzte uns von Anfang an unter
Druck und zwang uns zu unnötigen Fehlern und Befreiungsschlägen. Zwar hatten wir mit einem
Pfostenschuss, die erste Möglichkeit um in Führung zu gehen, aber unser Gegner kam ebenfalls zu
der ein oder anderen Chance. Nach fünf Minuten dann der erste Nackenschlag für das Team in Rot.
Sand kombinierte gut und durch einen präzise vorgetragenen Angriff stand es plötzlich 0:1 gegen
uns. Einige Individualfehler verursachten etwas später das 0:2. Nun ließen wir wiederum unser
Können aufblitzen und verkürzten auf ein 1:2, eher Sand vor der Halbzeit noch auf 1:3 erhöhte. Das
ergab eine kurze, aber prägnante Ansprache des Trainers in der Pause. „Herzlich Willkommen in der
Kreisliga!“, waren die anfänglichen Worte. Was danach in der zweiten Hälfte passierte war eine
Kehrtwende um 180 Grad. Man erkannte unsere Mannschaft fast nicht wieder. Wir kamen nicht nur
an den Ausgleich heran, sondern konnten sogar noch zwei Tore oben drauf packen. Ein Endstand von
5:3 für Berch hatte viele Zuschauer am Rande eines Nervenzusammenbruchs gebracht…im positiven
Sinne, versteht sich. 😉

Leider warteten wir am Samstag gegen die SG Pfändhausen/Dittelbrunn vergeblich auf so ein Wunder. Ähnlich wie gegen Sand spielten wir wieder eine sehr magere erste Halbzeit. Konnten hier
allerdings die Null halten. In der zweiten Halbzeit brachten uns erst ein berechtigter Elfmeter aus
dem Tritt und dann eine schön herein gezogene Ecke, mit platziertem Kopfball, auch noch zu Fall. Wir
ließen alle Tugenden des gepflegten Rasensports vermissen. Nicht in die Zweikämpfe gehen, keine
Laufbereitschaft, fast jeden zweiten Ball verlieren bzw. wieder herschenken und letztendlich den
Willen zum Sieg komplett vermissen lassen. Tja Schade. Gegen diesen Gegner wäre sicherlich viel
mehr drin gewesen, als jämmerlich mit 0:2 unter gehen.

FAZIT: Im Endeffekt haben wir also von in den letzten beiden Spielen nur wirklich eine Halbzeit gut
gespielt, was schlussendlich ja sogar für einen Sieg gereicht hat. Aber das ist definitiv zu wenig. Wir
müssen uns weiter steigern, denn es liegen noch weitaus größere „Brocken“ auf unserer Straße. Aber
vielleicht muss man auch erst einmal stolpern, um bewusst auf seinen Weg zu achten.
Es spielten: Jakob, Jonas, Jan, Tim, Fabian, Paul, Niilo, Jona, Leo, Welf, Silas, Laurent, Alex, Cedric,
Christoph, Justin und Leander